Macworld Expo 2008 Keynote aftermath (wiederhergestellt)

Ihr habts sicher schon alle mitbekommen und alle News gelesen, was unser lieber Steve an der Keynote in San Francisco alles vorgestellt hat. Ich fasse kurz zusammen und gebe anschliessend meinen Senf dazu.

  • MacBook Air
  • Time Capsule
  • Apple TV 2
  • Dann wären da natürlich noch Updates zu iPhone und iPod touch, und im amerikanischen iTunes Store kann man jetzt Filme mieten, aber das betrifft uns ja eigentlich nicht. Obwohl… Steve sagte, er wolle das so bald wie möglich international durchsetzen. Mal schau’n.

    Als erstes muss ich natürlich meinen Senf (oder Mayonaise, oder Ketchup, entscheidet selbst) zum MacBook Air (MBA) hinzugeben.
    mba.png
    PRO
    Das MBA ist nur 1.36kg leicht! Ich find das absolut toll!
    Die Tastatur hat eine Hintergrundbeleuchtung, wie das MBP!
    Es ist sooooooooo dünn ich kann das gar nicht glauben, solange ich es nicht mal selbst in der Hand hatte.
    Die Batterie sollte 5 Stunden halten.
    Und natürlich bin ich gespannt, wie sich das multi-touch-Touchpad machen wird.
    KONTRA
    Die Batterie ist fest verbaut, wie bei iPods und iPhones. Nach spätestens 2 Jahren wird man das zu spüren bekommen.
    RAM fest verbaut, nicht nachrüstbar.
    Nur ein USB-Port.
    NEUTRAL
    Glossy Bildschrim. Entweder man mag es, oder nicht.
    Kein optisches Laufwerk. Der Mann hat recht, ich brauche mein optisches Laufwerk momentan sehr selten. Wenn das mit dem Laufwerksharing von anderen Computern gut funktioniert, dann ist es OK.
    Und dann wären da viele fehlende Anschlüsse.
    Aber wie mein Kollege Thomas schon erwähnte, das MBA ist für bestimmte Anwendungszwecke zugeschnitten. Es ist bestimmt nicht gedacht zum Video schneiden (kein FireWire Anschluss, kleine Festplatte), und nicht zum gamen (GMA X3100, kein Netzwerkanschluss). Es muss halt jeder/jede selbst entscheiden, ob das MBA seinen/ihren Ansprüchen entspricht. Aber eins steht fest: Es ist coooooooooooool^^. Ich persönlich hätte gerne eins, aber wenn ich doch mehr als einen USB-Anschluss, eine grössere Festplatte, einen Netzwerkanschluss und vorallem eine stärkere Grafikkarte brauche, spare ich mein Geld lieber. Aber ich will es definitiv mal ausprobieren, dieses schnuckelige Ding 🙂

    Dann noch zu Time Capsule: Dieses Produkt macht Sinn. Finde ich gut. Kann ich unterstützen. Aber jetzt bitte noch ein Firmware Update für bestehende Airport Extreme Basisstationen, damit auch diese Time Machine mit angehängter Festplatte nutzen können. Danke.

    Und last but not least: Auch das Apple TV 2 wird zumindest hierzulande eher ein Nischenprodukt bleiben. Ich habe es früher schon gesagt und ich sage es noch einmal: Das ist ein Produkt für Amerikaner, oder für Leute mit amerikanischer Mentalität. Das ist einfach nichts für Europäer, die springen nicht drauf an, leider. Dabei wäre es ein wirklich cooles Ding.

    Naja soviel dazu. Jetzt seid ihr an der Reihe, euren Senf hier in den Kommentaren abzugeben!

    PS: Wer sich die ganze Präsentation hier anschaut bis am Schluss, und einigermassen englisch versteht, wird viel Freude haben an Randy Newman, der zum Schluss noch zwei Songs singt und spielt, und auch seinen Senf dazugibt 😉

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    Schon wieder Packen

    LANs sind unverweigerlich auch mit Packen verbunden. Diesesmal habe ich schon so gut wie alles in Rucksäcke und Taschen verpackt, bevor ich es fotografiert habe (mit Ausnahme von zwei Objekten, die noch unverstaut auf dem Foto zu sehen sind. Wer findet heraus, was?^^)

    img_5885.jpg

    v.l.n.r. (hinterste Reihe): Fototasche, Schlafsack.
    (mittlere Reihe): PowerMac mit Leopard, Bildschirm, Donkey-Konga-Bongos (4), dahinter nicht zu sehen altes PowerBook das als Fileserver dienen wird, Sonic Maskottchen, Rucksack mit Gamecube, Donkey Konga und Boxen, dahinter nicht zu sehen zwei Kopfkissen, Plastiksack mit Nüssli und Mandarinli drin (Samichlaus lässt grüssen).
    (vorderste Reihe): Schlafmatte, Rucksack mit Kleidern und Duschtüechli, 2. Schlafmatte just in case, Rucksack mit Tastatur, Maus, Headset und allen Kabeln, Bürostuhl für bequemeres fraggen 😉

    Auf gehts…

    Schon wieder LAN

    Dieses Wochenende geht es wieder an eine LAN Party, diesmal zu Abwechslung in den Kanton St. Gallen, genauer gesagt nach Uzwil an die CAD.
    Für mich wird es die sechste CAD sein, die ich besuche, allerdings ist es für die Organisatoren bereits die dreizehnte, die sie durchführen (und sie machen es echt gut!).
    Es steht also wieder ein Wochenende voller Fun und Fotos bevor, stay tuned…

    Polyball Review

    …das ist er zwar schon seit Sonntag Morgen, aber ich bin einfach noch nicht dazugekommen, etwas darüber zu schreiben, darum mache ich es jetzt ^^

    Dass Andrea eigentlich an einer LAN in Wetzikon war, traf sich ganz gut, denn so konnte ich zuerst mal dorthin mit dem Zug und den Schlafsack deponieren und musste mich nicht um Verbindungen zurück nach Turgi kümmern, sondern am Ende einfach mit ihr zurückfahren (also ja, schon mit dem Zug, wer will schon mit dem Auto freiwillig in die Zürcher Innenstadt hineinfahren?).
    Jedenfalls habe ich sie ca. 19:00 am Bahnhof Wetzikon abgeholt… nein halt, sie hat mich abgeholt! Dann kurz allen Hallo gesagt an der LAN und den Schlafsack hingelegt, und noch ein Foto machen lassen bevor wir uns auf den Weg machten.
    Zürich HB an 20 Uhr + irgendwas, dann ein paar Minuten warten aufs Tram, dann am Eingang anstehen und anschliessend Jacken deponieren.

    Für Andrea war es das erste Mal, dass sie das ETH Hauptgebäude von innen sah, und ihr kam alles riesig vor, nicht nur, weil das HG selbst gross ist, sondern auch wegen der vielen Leute! Es war wirklich… wie sagt man so schön auf schweizerdeutsch… “bumsvoll”. Ich habe sie dann einmal im Kreis und über die Stockwerke E, F und G und den Bereich unter der Polyterasse geführt, und wir haben verschiedenen Bands zugehört und schonmal etwas getrunken.

    Danach war es auch schon Zeit fürs “Captain’s Dinner”, für das wir reserviert hatten (22 Uhr). Wir standen am Lift an. Alle quetschten sich in die angekommene Kabine rechts, doch unverständlicherweise wollte niemand mit uns in die andere Liftkabine links, also hatten wir einen ganzen Lift für uns alleine (haben wir so böse dreingeschaut? haben wir gestunken? hat der Liftjunge gestunken? uns ist jedenfalls nichts aussergewöhnliches aufgefallen). Im J-Stock angekommen mussten wir doch noch ein paar Minuten anstehen, dann wurden wir an unseren Tisch begleitet, leider nicht ans Fenster, wo man das schöne Lichtermeer von Zürich sehen konnte, aber das machte nichts, denn wir haben die ganze Zeit über so viele Dinge gequatscht, da konnte einem alles andere egal sein. Wir wurden zwar nicht atemberaubender Geschwindigkeit bedient, denn alle Kellnerinnen hatte alle Hände voll zu tun, und unsere war auch nicht gerade die flinkeste. Aber wir hatten schliesslich auch keinen Stress.

    Es war nun nach Mitternacht, und unseren Mägen noch etwas Zeit zum verdauen zu geben, haben wir im G-Stock uns zum Roulette-Tisch begeben und unser Glück versucht. Es war kein echtes Geld im Spiel. Am Anfang bekam jeder 200 imaginäre Franken in Chips und konnte über 5 Runden versuchen soviel wie möglich zu gewinnen (oder verlieren :P). Wer am Schluss die meisten Chips hatte, konnte einen Schlüsselanhänger oder Ähnliches gewinnen. Das Roulette und die anderen Poker-Tische waren gesponsort vom Grand Casino Baden.

    Anschliessend gingen wir in die Turnhalle, wo eine funkige Band spielte (Name vergessen). Ich versuchte die längste Zeit (mind. eine halbe Stunde lang!) Andrea dazu zu bringen, mit mir zu tanzen. Ich gab nicht nach und habe sie immer und immer wieder zum Tanz aufgefordert, bis sie dann endlich nachgab und zusagte.

    Danach schauten wir nochmal beim Fotostand vorbei um zu sehen, ob immer noch soviele Leute anstanden (wir hatten schon vor dem Captain’s Dinner vor, ein Erinnerungsfoto schiessen zu lassen, aber es hatte die ganze Zeit übelst viele Leute). Aber wir entschlossen uns, trotzdem noch anzustehen, weil wir ja noch nicht genug angestanden waren an diesem Abend.

    Nach dem Shooting entschlossen wir uns den Ball zu verlassen, denn Andrea taten langsam aber sicher dir Füsse weh. Langer Rede kurzer Sinn: Es war ein sehr schöner, eleganter, lustiger, gelungener Abend. Fotos gibts auf www.unartig.ch

    sLANp XVI, Sonntag 14:00

    Sodeli, schon Nachmittag und nicht mehr lange bis zum Ende dieser sLANp. Ich habe gut geschlafen auf meinem Mätteli von 05:00 bis 10:00, als ich mich von meinem Natel mit einer fröhlichen Super-Mario-Bros.-Melodie wecken liess. Dann zuerst mal geduscht und Zmorge gegessen (lecker Ovo-brötli!).
    Das erste, was ich dann gespielt habe, war das Unreal Tournament 3 Demo auf dem Mac Pro meines Banknachbarn FeazeR. Herzlichen Dank an dieser Stelle! Ich brauche unbedingt wieder einen aktuellen Mac, damit ich UT3 (via BootCamp versteht sich) und andere aktuelle Games zocken kann. Aber warten wir mal die Macworld Keynote im Januar ab.
    Aber man braucht nicht immer das neuste und beste. Sicherlich nicht um Ice Climber zu spielen (mit Emulator Nestopia), wie das ein paar Minuten später der Fall war.
    Ach ja und wir haben unseren Beitrag zum Moviecontest gestern noch eingereicht. Zu dem Zeitpunkt hatte es ausser unserem lediglich einen einzigen weiteren Beitrag, aber jetzt hat es sicher ein paar mehr gegeben. Wenn nicht, haben wir schon 50% Gewinnchance (:
    Und zum Schluss noch ein paar Fotos.

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    Sobald ich alle Fotos aussortiert habe, werde ich sie zum Download in voller Auflösung auf dikk.org zur Verfügung stellen (vorraussichtlich Montag).

    sLANp XVI, Samstag 03:30

    Es ist halb vier Uhr morgens und meine Banknachbaren FeazeR und Barna spielen “Goof Troop” auf dem SNES-Emulator bzw. “Super Mario Galaxy” auf dem Wii. Ich schaue interessiert zu und blogge nebenbei ein bisschen. ^^
    Die Stimmung ist ruhig, wahrscheinlich weil Viele entweder konzentriert oder müde sind, oder bereits eingeschlafen sind, wobei Letzteres natürlich eine Beleidigung für jeden waschechten LAN-Gänger wäre! Aber nichtsdestotrotz haue ich mich auch in spätestens 1h aufs Ohr hauen, damit ich das Zmorge nicht verpasse.
    Übrigens habe ich ganz vergessen zu erwähnen, dass ich natürlich Habasch bereits getroffen, auch er ist fleissig am gamen. Leider sitzt er in der Reihe F und ich in der Reihe I, das heisst wir sehen uns kaum. Aber macht nix, wir haben ja noch 36 Stunden Zeit.
    Ach ja, vorher waren wir noch im A1 und haben zu monotoner Musik mit viel Bass unsere Körper im Rhythmus zum Takt bewegt. Das Ganze ca. 2h lang.

    Bis später!